Sony nimmt in Japan den ersten 16K-Bildschirm in Betrieb

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      Sony nimmt in Japan den ersten 16K-Bildschirm in Betrieb

      Sony schafft es dann doch auch mal wieder mit einer ordentlichen technologischen Leistung von sich Reden zu machen: In Japan hat das Unternehmen jetzt ein Display installiert, das es auf eine Auflösung von 16K bringt. Allerdings handelt es sich hierbei natürlich erst einmal nur um eine Sonderanfertigung.


      Der Bildschirm selbst ist stolze 19,2 x 5,4 Meter groß. Bei einem solchen Display würde das Bild in anderen Fällen selbst bei einem Abstand des Beobachters von mehreren Metern deutlich verwaschen werden - das ist bei dem neuen System aber nicht der Fall. Dafür sorgt schlicht die Tatsache, dass es die 16-fache Pixelzahl eines herkömmlichen 4-Fernsehers mitbringt, 1080p-Auflösungen fänden sogar 64 Mal in dem Panel Platz.

      Sony hat das riesige Display im Auftrag des Kosmetik-Herstellers Shiseido entwickelt und in dessen Forschungs-Niederlassung in Yokohama aufgebaut. Dort erstreckt es sich in der Lobby über zwei Etagen hinweg. Das Ergebnis der Arbeiten präsentierte das Unternehmen jetzt auf der Hausmesse des US-Branchenverbandes National Association of Broadcasters (NAB) in Las Vegas.

      Für Consumer noch weit weg

      Im Consumer-Bereich geht es gerade einmal damit los, dass die ersten 8K-Geräte für wenige finanzkräftige Kunden zu bekommen sind. Bis also
      16K-Systeme auch nur in Sichtweite einer breiteren Marktreife kommen, können gut und gerne noch zehn Jahre oder gar mehr vergehen. Und das ist
      letztlich nicht nur eine Frage des technisch Möglichen.

      Die große Frage sind auch die Inhalte. Bei solchen Sonderanfertigungen wie in Sonys Fall, sorgt der Abnehmer eher selbst dafür, dass die Bildschirmfläche mit passendem Content gefüllt wird. Im Consumer-Bereich gäbe es aber aktuell kaum sinnvolle Wege, 16K-Inhalte zu verbreiten - selbst wenn ihre Produktion noch machbar wäre. Denn hier würden im Streaming schon sehr schnelle Internet-Anbindungen benötigt und Datenträger, die in Spielfilmlänge mitkämen, gibt es faktisch gar nicht.

      Quelle: winfuture