ORF stellt Verschlüsselungssystem um

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      ORF stellt Verschlüsselungssystem um

      Auf österreichische Fernsehzuschauer kommen noch in diesem Jahr große Veränderungen zu. So kündigte der ORF an, sein Verschlüsselungssystem im Herbst umstellen zu wollen.

      Bisher setzt der österreichische ORF bei der Verschlüsselung seines Programms über Satellit auf ein Irdeto-System, das den TV-Empfang mittels Smartcard und entsprechender Receiver ermöglicht. Doch damit soll jetzt Schluss sein, die Smartcard soll abgeschafft werden.
      Künftig will der öffentlich-rechtliche Rundfunk Österreichs auf ein kartenloses Irdeto-Verschlüsselungssystem setzen, das mehr Sicherheit bietet und dem illegalen Cardsharing ein Ende bereitet. Ein solches System wird auch in Deutschland bei dem neuen digitalen Antennenfernsehen DVB-T2 HD zum Einsatz kommen, bei dem die privaten TV-Sender in HD nur gegen ein monatliches Entgelt zur Verfügung gestellt werden. Starten soll das neue Verschlüsselungssystem in Österreich bereits im kommenden Herbst, wie der ORF am Mittwoch am Rande einer Veranstaltung in Wien gegenüber DIGITAL FERNSEHEN bekannt gab. Die Einführung soll dabei allerdings sukzessive vonstattengehen.

      Während das neue Verschlüsselungssystem dem ORF mehr Sicherheit einbringen soll, wird es für die Zuschauer die Anschaffung neuer Empfangsgeräte notwenig machen. Denn mit den bisherigen Empfangsgeräten bleiben dann die Bildschirme schwarz. Um den TV-Empfang des ORF über Satellit auf Österreich zu beschränken, verbreitet die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt den Großteil ihrer Programme nur verschlüsselt.

      Quelle: Digitalfernsehen
      UPDATE: ORF führt zusätzliches Verschlüsselungssystem ein

      7. April 2016:
      Nach neusten Informationen soll das Verschlüsselungssystem, auf das der ORF ab Herst setzen will, die aktive ORF-Codierung nicht ersetzen, sondern ergänzen.

      Zusätzlich zur ORF-Smartcard wird es voraussichtlich ab Herbst 2016 Receiver und CI-Plus-Module mit bereits implementierter Decodiersoftware geben. Eine Smartcard wird damit überflüssig. Das System hat sich bereits seit 2013 beim österreichischen DVB-T2 (SimpliTV) bewährt.

      Mit dem neuen kartenlosen Zugang soll den Österreichern der Zugang zu ihren wichtigsten TV-Programmen über Satellit erleichtert werden. So fällt der künftige Kartentausch weg, der für die Kunden stets als umständlich empfunden wurde und auch mit Kosten verbunden war. Nicht zuletzt sollen mit der neuen kartenlosen Verschlüsselung auch die für den Empfang erforderlichen Endgeräte günstiger werden.

      Für bestehende ORF-Kartennutzer ändert sich vorerst nichts! Das Kartensystem bleibt weiter langfristig nutzbar. So sollen bis Mitte 2018 auch noch Karten an Neukunden ausgegeben werden. Ferner ist vorgesehen, die ORF-Karte parallel jedenfalls noch für zehn Jahre zu unterstützen.

      Quelle: Digitalfernsehen